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Chronik der Gärtnerei
Schwarzkopf

Georg Dannecker (1878-1958) war in
der Villa Terrot in Bad Cannstatt als Herrschaftsgärtner tätig und erwarb
am 23.Juni 1925 das Grundstück in Fellbach. Dort wurde zuerst ein
Gärtnerschuppen und 1935 das Wohnhaus errichtet. Es wurden Blumen und
Gemüse angebaut, sowie im Auftrag Gärten gepflegt.

 
Wolf Schwarzkopf -
Gärtnermeister (1935 - 2005) übernahm dann 1953 von seinem Großvater die
Gärtnerei.
Nach seiner Meisterprüfung und seit seiner Hochzeit 1962 wurde der Betrieb
in Zusammenarbeit mit seiner Frau Erne Schwarzkopf bewirtschaftet. Aus den Anfängen
der Allround-Gärtnerei mit Topfpflanzen, Blumenbinderei und
Friedhofsgartenbau, entwickelte sich anfangs der 60ziger ein
spezialisierter Gemüsebaubetrieb, der über die Absatzgenossenschaft "vitfrisch"
vermarktet.
Peter
Schwarzkopf (*1962), der Sohn von Erne und Wolf Schwarzkopf,
absolvierte seine Lehre in einem Schnittblumenbetrieb, nach der
Gesellenzeit im Topfpflanzenbereich und Baumschule besuchte er in
Hohenheim die Fachschule und beendete diese mit der Prüfung zum
Gärtnermeister und staatlich geprüften Gartenbautechniker, sowie mit der
Fachhochschulreife.
Im Januar 1987 machte er sich selbständig. Übernahm
den Nachbarbetrieb und begann mit Gemüsekulturen, mit Verkauf über die vitfrisch-Gemüse Vertriebs eG., wo er auch einige Jahre
Aufsichtratsvorsitzender war.
Von 1991 bis 1995 war er Vorsitzender der Fachgruppe Gemüsebau im
württembergischen Gärtnereiverband (www.w-g-v.de) und war intensiv
beteiligt an der Einführung des Herkunfts- und Qualitätszeichen
Baden-Württemberg für Gemüse, mit dem damaligen Landwirtschafts-Minister
Gerhard Weiser.
1992 wurden die ersten Freilandrosen gepflanzt und im
Herbst 1993 erstmals in Fellbach in der Cannstatter Straße verkauft.
Nach
regelmäßigen Rosenneupflanzungen kam 1997 ein weiterer Nachbarbetrieb als
Pachtgärtnerei hinzu, der bis heute besteht.
Seit 1997 vertritt Peter Schwarzkopf seine Berufskollegen als
Kreisgärtnermeister des Württembergischen Gärtnereiverbandes und seit 1999
in der Vertreterversammlung der Gartenbau-Berufsgenossenschaft.
Im Frühjahr 2003 entstand
dann unser modernes Glasgewächshaus direkt an der Stuttgarter Straße, in
dem nun auch unser neuer Verkaufsraum, unser "Haus der Rosen"
untergebracht ist. Unser Sortiment wurde nun um Topfrosen und vieles 'um die Rosen herum' ergänzt.
Im Moment kultivieren wir auf einer
Gesamtbetriebsfläche von ca. 5 Hektar einige Gemüsekulturen, sowie im
Glasgewächshaus, im Folienhaus und Freiland ein ständig wachsendes
Sortiment an Schnittrosen. Unser derzeitiges Angebot besteht aus über 120
verschiedenen Schnittrosensorten.
An unserem Tag der offenen Tür zeigten wir unter dem Motto "Wachsen Rosen
wirklich in Fellbach?" unseren Kunden die Kinderstube unserer Rosen.
Wir würden uns freuen, Sie in Fellbach
im "Haus der Rosen" begrüßen zu dürfen.
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